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PRODUKTIONSNETZWERK AUF NACHFRAGE

Anstatt ein möglichst großes Angebot zu schaffen, könnte es darum gehen, durch digitale Tools
die Nachfrage so genau zu bestimmen, dass weder Überproduktion stattfindet, noch Kleinunternehmer
in Vorleistungen gehen müssen.

Ein Beispiel: Ich bin Grafiker und habe ein Kartenspiel entwickelt. Anstatt eine große Stückzahl
produzieren zu lassen und somit ein starkes finanzielles Risiko einzugehen, baue ich mir einen
Webshop. Dieser stellt mein Produkt klar und professionell dar und erst wenn eine Bestellung eingeht,
lasse ich das Spiel bei meiner Druckerei umsetzen, die ich vorher als meinen Produktionspartner
ausgemacht habe. Dafür bekommt sie eine Beteiligung an den Einnahmen.
Wenn das Netzwerk gut und professionell funktioniert, kann ich so auch als kleiner
Gewerbetreibende Produkte auf den Markt werfen.



Crowdfundingplattformen wie Startnext oder Kickstarter gehen nach einem ähnlichen Prinzip vor.
Diese Plattformen kann ich nutzen, um Geld für meine Projekte zu sammeln, gleichzeitig einen
Kundenstamm zu entwickeln und ohne wirtschaftliches Risiko mit meinem Projekt/Produkt am Markt teilzunehmen.